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	<title>Geld und Finanzen &#187; Baudarlehen</title>
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		<title>Das Baudarlehen und was man beachten sollte</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 12:34:51 +0000</pubDate>
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<p>Wer ein Bauvorhaben realisieren will, kann das in der Regel nicht aus der eigenen Tasche finanzieren. Ein Baudarlehen ist da eine naheliegende Alternative. Doch wer sich nicht genauestens über die jeweiligen Konditionen informiert, kann in böse Schwierigkeiten geraten. Die Vergabe solcher Darlehen ist normalerweise erst bei höheren Summen üblich, die 50.000 Euro übersteigen. Daraus folgert, dass der Darlehensnehmer sich über lange Zeit an diesen Vertrag bindet. Je nach den vereinbarten Konditionen kann die Rückzahlung mehrere Jahrzehnte dauern. Es empfiehlt sich also, sich auf jeden Fall genauestens zu informieren.</p>
<p>An erster Stelle stehen für gewöhnlich die anfallenden Zinsen für das Baudarlehen. Pauschale Angebote gibt es hier nicht, denn für die Ermittlung des Zinssatzes ziehen die Kreditinstitute viele verschiedene Faktoren heran. Die Ermittlung der Bonität ist Voraussetzung und hat große Auswirkungen auf die Zinshöhe. Außerdem wird das Bauvorhaben genau bewertet. Die zu erwartende Wertentwicklung wird genaustens analysiert und spielt für die Zinsen eine große Rolle. Je stabiler der Wert einer Immobilie, desto besser für den Kunden, da das Risiko für die Bank im Falle einer Zwangsversteigerung geringer wird und die Zinsen entsprechend niedriger angesetzt werden können.</p>
<p>Wichtig ist auch die Dauer der Zinsbindung. Wünscht der Kunde eine langfristige Festschreibung des Zinssatzes, werden oft Aufschläge fällig. Dennoch kann es sich lohnen, bei derzeit niedrigen Kreditzinsen eine langfristige Vereinbarung über die Zinshöhe zu treffen. So profitiert der Kunde davon, wenn die allgemeinen Zinsen wieder ansteigen und sein Kredit davon nicht berührt wird. Es hängt also stark von der langfristigen Zinsprognose am Markt ab, was günstiger für den Kreditnehmer ist.</p>
<p>Vorsicht geboten ist bei Krediten, bei denen die Zinsen nur in den ersten Jahren verlockend niedrig angesetzt sind. Hier sehen die Konditionen der Banken oft stärkere Zinssteigerungen in späteren Jahren vor, die dann die Belastung sprunghaft ansteigen lassen. Vorzeitige Tilgungen werden ebenfalls oft in den ersten zehn Jahren mit hohen Gebühren &#8220;bestraft&#8221;. Über Sonderkonditionen für die Tilgung sollte der Kunde sich daher schon vor der Kreditaufnahme genau erkundigen und überlegen, ob eine größere Tilgung in den ersten Jahren möglich und wünschenswert ist. Nicht alle Verträge bieten diese Flexibilität.</p>

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		<title>Die häufigsten Fragen zum Thema Bausparen</title>
		<link>http://www.geld-und-finanzen.com/die-haufigsten-fragen-zum-thema-bausparen-43</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 06:05:16 +0000</pubDate>
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<p><strong>Was passiert eigentlich, wenn man während der Laufzeit kein Geld mehr hat?</strong><br />
Davor haben viele, die bauen möchten, die größte Angst: Während der Ansparphase des Bausparvertrags gibt es plötzlich einen finanziellen Engpass. Was ist zu tun? Zunächst einmal ist das kein Grund zur Panik. Hier gilt es, so schnell wie möglich ein Gespräch mit der Bank zu führen. In der Regel ist es möglich, mit der Andienung eine Zeit lang auszusetzen. Dabei entsteht für den Vertragsinhaber aber kein Nachteil.Gibt es unter Umständen auch eine staatliche Förderung?<br />
Die gibt es. Wer im Jahr weniger als 25.600,- Euro verdient, hat Anspruch auf eine so genannte Wohnungsbauprämie. Wer verheiratet ist, bekommt sogar das Doppelte des Einlagenhöchstbetrags. Eine andere Möglichkeit ist, die Arbeitgebersparzulage zu beantragen. Das ist aber nur möglich, wenn das zu versteuernde Einkommen nicht mehr als 17.900,- Euro im Jahr beträgt. Wenn das der Fall ist, dann überweist der Arbeitgeber die vermögenswirksamen Leistungen in den Bausparvertrag.</p>
<p><strong>Ist es möglich, den Bausparvertrag vor Laufzeitende kündigen?</strong><br />
Es ist natürlich möglich den Bausparvertrag auch vorzeitig zu kündigen. Dabei ist jedoch eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten. Danach erhält man das aufgelaufene Guthaben und die angefallenen Zinsen ausbezahlt. Wenn man die Kündigungsfrist allerdings nicht einhalten kann, müssen Vorschusszinsen entrichtet werden, deren Höhe sich gewöhnlich auf 1% pro Monat beläuft.</p>
<p><strong>Gibt es ein Risiko bei den Einlagen?</strong><br />
Die deutschen Bausparkassen unterliegen sehr strengen gesetzlichen Vorschriften. Durch diese Gesetze und Vorschriften ist mit einem Verlust der Einlagen nicht zu rechnen. Und das gilt auch für einen Anspruch aus den zinsgünstigen Baudarlehen.</p>
<p><strong>Was passiert, wenn doch nicht gebaut werden soll?</strong><br />
Wer nach dem Ablauf der sieben Jahre nicht mehr bauen oder eine Immobilie kaufen möchte, der kann das Guthaben auch für andere Zwecke verwenden, nur ist eine solche Alternative nicht besonders ratsam. Und das hat seinen Grund: Die eventuell schon angelaufene Wohnungsbauprämie entfällt, denn dazu müsste eine wohnwirtschaftliche Verwendung nachgewiesen werden. Dementsprechend müsste diese in einem solchen Falle zurückbezahlt werden.</p>
<p><strong>Wie viel Geld muss ich ansparen, damit ich das günstige Baudarlehen in Anspruch nehmen kann?</strong><br />
Wenn man bereits ein konkretes Bauprojekt vor Augen hat, ist es sinnvoll, wenn die Bausparsumme etwa 30 &#8211; 40% der gesamten Baukosten ausmacht. Falls der Bausparvertrag für die Ablösung eines teureren Kredites gedacht ist, muss die Bausparsumme natürlich mit dem kompletten Finanzierungsbedarf übereinstimmen. Wenn man nur für die Zukunft vorsorgen möchte und noch kein konkretes Hausprojekt plant, sollte man sich einfach daran orientieren, wie viel man monatlich in der Lage ist zu sparen.</p>
<p><strong>Was kostet eigentlich ein Bausparvertrag?</strong><br />
Die Kosten für einen Bausparvertrag entstehen in der Regel aus der Abrechungsgebühr. Diese beträgt 1 bis 1,5% der eigentlichen Bausumme, also die Summe, die sich aus dem Bausparguthaben und dem am Ende der Laufzeit zur Verfügung stehenden Darlehen zusammensetzt. Es gibt zwei Möglichkeiten diese Gebühr zu bezahlen: Entweder sie wird mit den ersten Einlagen verrechnet, oder sie wird direkt zu Beginn bezahlt. Es ist aber auch möglich, sie über die gesamte Vertragslaufzeit abzurechnen.</p>

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