Sinnvolle Sparmaßnahmen (Teil 3): Bei Verträgen sparen
Ohne Handy beziehungsweise Smartphone kommt man heutzutage nicht mehr weit. Alle paar Wochen präsentiert der Markt neue Produkte, die immer vielseitiger und technisch aufwändiger werden und natürlich auch Spaß machen. Viele Netzbetreiber locken mit verführerischen Angeboten, die gerade Jugendliche ansprechen, und einer angeblich niedrigen monatlichen Belastung. Die Werbung verspricht das neueste Modell, das bei Abschluss eines Jahresvertrages quasi kaum noch etwas kostet. Aber es lohnt sich, das Kleingedruckte zu lesen und genau durchzurechnen, wie hoch die tatsächliche monatliche Belastung bei Vertrag XY ist. Häufig ist die Nutzung einer Prepaidkarte in Kombination mit zusätzlichen Flats, die auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten werden können, sogar deutlich günstiger.
Es lohnt sich auch, regelmäßig den Ordner mit den Versicherungsunterlagen zu prüfen, zum Beispiel im Zuge der jährlichen Steuererklärung. Viele Haushalte sind überversichert oder die Versicherungen sind über viele Jahre nicht den geänderten Bedingungen angepasst worden, die sich zum Beispiel bei Umzügen oder durch familiäre Veränderungen längst ergeben haben. Manchmal ist es sinnvoll, einen Versicherungsfachmann zur Beratung hinzuziehen.
Auch bei den Autoversicherungen lohnt sich ein genauer Vergleich. Das muss nicht immer einen Wechsel des Anbieters bedeuten. Manchmal genügt es bereits, einzelne Aspekte des Vertrages hinsichtlich der jährlichen Kilometerleistung oder der Abstellmöglichkeit des Wagens neu anzupassen. Viele Versicherer bieten darüber hinaus eine spezielle Online-Variante der Kfz-Versicherung an, die Einsparungen beim Jahresbetrag bei kaum spürbaren Einschränkungen im Service-Bereich ermöglicht.
Auch beim Girokonto kann Monat für Monat gespart werden. Viele Banken bieten einen kostenlosen Service und helfen beim Wechsel, so dass der Aufwand sich in Grenzen hält.