04 März 2010 ~ Kein Kommentar

Mit Riester-Rente die Altersvorsorge verbessern

Man sollte annehmen, dass zum Thema Riester-Rente in den vergangenen Jahren alles gesagt wurde. Doch viele Versicherte sind noch immer durch widersprüchliche Gerüchte verunsichert, verstehen die komplizierten Regelungen nicht oder haben schlicht vergessen, sich richtig um das Thema zu kümmern. Grund genug, noch einmal die wichtigsten Aspekte zu benennen, die für eine Riester-Rente zu beachten sind.

Grund für die Einführung der Riester-Rente war die Tatsache, dass die bisherige staatliche Altersvorsorge in Form der gesetzlichen Rente den Bedarf in Zukunft nicht mehr ausreichend decken kann. Für jüngere Versicherte läuft dies auf eine Grundabsicherung hinaus, die keine großen Sprünge im Alter mehr gestattet. Diese Rentenlücke zu verringern ist Ziel der vom Staat geförderten Maßnahmen, zu denen auch die Riester-Rente zählt.

Der Abschluss einer Riester-Rente ist freiwillig und kann von allen Pflichtversicherten in Anspruch genommen werden, wobei es nicht wichtig ist, ob es sich um einen Arbeitnehmer, Auszubildenden, Minijobber oder Bezieher von Arbeitslosengeld handelt. Werden vier Prozent des Vorjahres-Bruttoeinkommens eingezahlt, wird die volle staatliche Zulage von 154 Euro fällig. Bei geringerer Einzahlung reduziert sich die Zulage anteilig. Allerdings vergessen viele Versicherte, dass die Zulagen nicht automatisch gezahlt werden, sondern jährlich beantragt werden müssen. Auf diese Weise verschenken die Versicherten bei ihrer Riester-Rente jedes Jahre viele Millionen Euro an staatlicher Förderung. Wer sich nicht damit befassen möchte, kann eine Dauerbeantragung veranlassen.

Für Kinder kann eine Zulage von 185 Euro in Anspruch genommen werden. Bei einem Ehepaar können beide Partner die volle Förderung erhalten, sofern beide über einen Vertrag zur Riester-Rente verfügen. Die Beiträge sind steuerlich absetzbar. Bei jährlicher Zahlweise können außerdem bis zu 3 Prozent Rabatt erzielt werden.

Mit der Riester-Rente kann man verschiedene Anlageformen fördern lassen. Für Anleger, denen Sicherheit besonders wichtig ist, sind Banksparpläne zu empfehlen. Jüngere Anleger sollten über eine private Rentenversicherung nachdenken. Auch Bausparverträge und Fondssparpläne können über die Riester-Rente gefördert werden. Bei diesem vielfältigen Angebot kann sich jeder den für ihn passenden Sparplan heraussuchen.

Wie auch immer sich ein Versicherter entscheidet: Wichtig ist, dass man überhaupt etwas für die Altersvorsoge tut, denn selbst geringe Beiträge können im Alter einen großen Unterschied ausmachen.

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